Donnerstag, 2. September 2010

Briefe an Julia

heute ist wieder ein Tag wo ich vermisse,
so schrecklich vermisse.
ich war im Kino und der Film war schön. Mein Herz tanzt. Aber so schön er auch war,
er weckt eine gewisse Traurigkeit in mir,
weil ich weiß das bei mir keiner da ist, wie im Film.
Mein Romeo wartet nicht unter meinem Balkon und fliegt für mich um die ganze Welt.
Als ich aus dem Kino raus kam, hätte ich eine Hand gebraucht, jemand der mich fest hält.
Einer der mir sagt : Komm gut nach Hause und Schlaf schön. Jemanden der mir einen Abschiedskuss gibt, bei dem die Welt stehen bleibt.
Ich träume vor mich her, der Zug wird immer schneller, und die Zeit verrinnt.
Lichter ziehen an mir vorbei und ich werde taub.
Der Zug stoppt und meine Gedanken verschwimmen, ich steige aus.
Ich atme einmal tief ein, und Genieße den Moment,
ich merke das es regnet und laufe los.
Es regnet immer stärker und ich fange an zu rennen.
Plötzlich bleibe ich wie von selber stehen und schaue mich um.
Wie schön doch die Nacht ist, 1000 Geräusche und Gerüche,
der Regen läuft über mein Gesicht,
in meinen Augen sammeln sich die Tränen und ich laufe weiter.
Es regnet immer stärker und ich will nur noch zuhause sein,
ich kann nicht mehr , ich bin alleine,
Ich komme nachhause und meine Mama nimmt mich in den Arm.
Sie fragt mich ob alles in Ordnung sei, ich gebe ihr einen Kuss und sage :
Natürlich Mama. und verschwinde in mein Zimmer.
Regen hat einen Vorteil, er lässt die Tränen verschwinden.

Kommentare:

  1. wunderschön,wie Recht du doch hast. Ich bin so froh ,dass bei mir jemand ist der meine Hand nimmt, festhält und für mich da ist. Ich hoffe du findest Romeo bald bzw er findet dich! :)

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  2. das hat mich traurig gemacht
    ja
    ein zwei tränen
    :*

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  3. Ich mag dein Blog sehr.
    Ich find du hast ein... keine Ahnung Schreibtalent falls man das so nennen kann.
    Naja ich werd dich auf jeden Fall verfolgen c:

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